Wissenwertes über das MRT / MRI

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Mit dem MRI (auch MRT genannt) werden, wie bei der Computertomographie auch, exakte Schnittbilder des Köperinneren gefertigt. Der Unterschied zum CT (Computertomographie) ist, dass beim MRI keine Röntgenstrahlen verwendet werden. Aufnahmen von Weichteilen, wie zum Beispiel dem Gehirn oder inneren Organen, werden so kontrastreich und genau wiedergegeben, dass selbst Details, die kleiner als 1 mm sind, erkannt werden können.

Weshalb und wann benutzt man ein MRI?

Das MRI wird zur Feststellung beziehungsweise zum Ausschluss von Krankheiten sowie zur Kontrolle von Therapieverläufen in der Medizin verwendet. Organe, die wenig Wasser enthalten, wie zum Beispiel Knochen oder Lunge, lassen sich leider nur schlecht sichtbar machen. Ansonsten fertigt das MRI sehr präzise Bilder, so dass es den geschulten Ärzten möglich ist, auf den Bildern auch kleinste Veränderungen zu sehen und danach die Lage sowie Ausdehnung zu beurteilen.

Wie ist der Untersuchungsablauf?

In den meisten MRI-Scannern wird der Patient auf einer entsprechenden “Liege” in eine Röhre hineingefahren. Es gibt allerdings auch schon vereinzelte Modelle, welche teilweise offen sind. Der Körperbereich, der untersucht werden soll, muss in dem Magnettunnel (ringförmig) liegen. Es ist darauf zu achten, dass man während der Untersuchung möglichst ruhig liegt, da schon minimalste Bewegungen die Qualität der MRI-Bilder stark verschlechtern können. Bei manchen Körperteilen könnte es sein, dass der Patient vorher ein Kontrastmittel in die Vene gespritzt bekommt. Dieses Kontrastmittel ist im Allgemeinen gut verträglich. Über die Untersuchungsdauer können keine genauen Angaben gemacht werden, da dies von Körperregion zu Körperregion unterschiedlich ist. In der Regel dauert es höchstens eine halbe Stunde. Hierbei werden dann mehrere Untersuchungssequenzen durchgeführt. Das MRI ist vollkommen schmerzfrei. Es ist jedoch darauf zu verweisen, dass das Gerät ziemlich laute Geräusche (ein Klopfen) macht. Entsprechende Ohrenstöpsel bzw. Schallkopfhörer können diese Geräusche etwas abmildern. Die Untersuchung wird von einem Bedienplatz außerhalb des MRT-Raums gesteuert. Durch ein Fenster überwacht der Arzt oder die Assistentin den Patienten und kann ihm dann über dem Lautsprecher oder dem Kopfhörer Anweisungen geben, sollten diese notwendig sein.

Was ist vor der Untersuchung zu beachten?

Ein MRT arbeitet mit sehr starken Magnetfeldern, so dass vor der Untersuchung gesamter Schmuck sowie weitere metallische Gegenstände, wie zum Beispiel , Zahnspangen, Zahnersatz, Haarspangen, Brillen und Hörgeräte abgelegt werden müssen. Dies muss zum Schutz des Patienten als auch zum Schutz des MRT-Gerätes erfolgen. Es ist ratsam, dass Chip- und Kreditkarten außerhalb des MRT-Raumes bleiben, da die Gefahr besteht, dass diese durch das Gerät beschädigt werden.

 

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